Unterstützung im Kampf gegen bösartige Tumorerkrankungen,v.a. für Kinder mit Gehirntumoren

In Zusammenarbeit mit der Forschungsgruppe Präklinische Modelle der pädiatrischen Neuroonkologie. Leitung: Dr. med. Alexander Beck.


Unterstützung im Kampf gegen bösartige Tumorerkrankungen durch individuelle Therapieansätze

Projektbeschreibung
Bösartige Tumorerkrankungen im Kindesalter stellen betroffene Familien und behandelnde Ärzte immer noch vor scheinbar unüberwindbare Herausforderungen. Besonders schlimm sind bösartige Gehirntumore, welche in Deutschland noch immer die häufigste Todesursache bei Kindern darstellen. Bei nur unzureichend wirksamen  Standardtherapien, werden bei immer mehr Patienten molekulare Analysen eingesetzt, um individuelle Therapieansätze zu identifizieren. Ein neu entwickeltes Verfahren findet hierbei bereits klinische Anwendung. Das Verfahren untersucht die Aktivität therapierbarer Signalwege in Tumorgeweben und lässt so Rückschlüsse auf eine potenziell effektive und personalisierte Therapie zu.

Zielsetzung
Aktuell können pro Monat nur 2-4 Patienten-Testungen durchgeführt werden. Zudem wird durch die Testung eine ganze Arbeitskraft in Vollzeit gebunden.
Innerhalb des Projekts soll daher eine verfahrensspezifische Infrastruktur etabliert werden deren Herzstück ein Gerät zur Automatisierung der Gewebeaufbereitung und Testdurchführung sein soll. Bei dem Gerät handelt es sich um einen sogenannten IHC/IF-Färbeautomaten. Das Gerät kann dazu programmiert werden, sämtliche Schritte der Testung automatisch und standardisiert auszuführen. Da das Gerät Tag und Nacht laufen kann, wird die Testzeit signifikant verkürzt.
Der IHC/IF-Färbeautomat konnte durch die Förderung der Julitta und Richard Müller Stiftung im Februar 2023 bestellt und im April 2023 geliefert werden. Nach einer 2-tägigen Schulung, konnte das Gerät in Betrieb genommen werden.

Projektdauer
24 Monate

Stiftungszweck
Unterstützung und Förderung der medizinischen Forschung, insbesondere im Bereich schwere Krankheiten